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Mobilecamp 2009, naja

Montag, 27. April 2009 | Autor: delicious

Ich durfte am Samstag den ersten Tag des Mobilecamp09 in Dresden genießen. Die Location, das Gebäude der Fakultät für Informatik der TU Dresden war top, das Wetter genieal und die Orga im großen und ganzen auch.

Dies war nach dem EduCamp08 #2 die zweite Veranstaltung mit Barcampcharakter, die ich besuchen durfte. Leider war ich doch ein klein wenige enttäuscht. Überhaupt nicht gefallen hat mir die Sessionlänge von 30min, da bleibt gerade mal Zeit sich mit dem Thema vertraut zu machen und schon ist die Zeit vorbei. Desweiteren waren die meisten Sessions an denen ich teilgenommen habe zu oberflächlich oder viel zu technisch, da habe ich mir wohl die falschen herausgesucht.

Nichtsdestotrotz noch ein paar kleine Anmerkungen:

  • Will Schroll hat die These aufgestellt:  Sozialer Raum + Mobiler Raum = Mobile Community, ist zumindest etwas worüber man nachdenken sollte
  • Jens Osthues‘s These: Web2.0 im Unternehmen = Enterprise2.0 kann ich nicht so ohne weiteres zustimmen. Selbst, wenn es nur eine stark vereinfachte Zusammenfassung seien soll, ist nicht jedes Unternehmen welches in irgendeiner weise Web2.0 Tools verwendet gleich ein Enterprise2.0. Für mich gehört neben einer entsprechenden  Firmenkultur auch eine Strategie für den Einsatz solcher Tools im Unternehmen.
  • ich will noch auf die von Markus Kucborski vorgestellte Initiative von Vodafone verweisen. Auf betavine.net können von der Community Widget (Apps) für Mobliedevices erstellt werden. Vodafone versucht so einen W3C Standart durchzusetzen, der zur plattformübergreifenden Funktionsfähigkeit von Widgets geschaffen wird.
  • etwas enttäuscht war ich vom Vortrag von Andreas Schulz und Enrico Pollok, der sich mit der Entwicklung eines Mobilenclient für Communote beschäftigt hat. Leider gab es fast keine Infos, wiso dieser Client entwickelt wurde und zu welchen Zweck, denn von der Kundschaft wurde er wohl nicht verlangt und für eine ordentliche Vermarktung ist es viel zu kompliziert.
  • so und nun noch eine von mir in den Raum gestellten Frage: Müssen Mobileanwendungen genaus funktionieren wie ihre Webdelevate? Ist es für die Usability nicht vorteilhafter nur das abzubilden was der Kunde mobil wirklich benötigt? Beispiel Wikis, klar muss man ein Wiki nicht vom Handy aus befüllen können, aber ich hätte schon gern eine einfache Suche mit der ich schnell die gewünschten Infos erhalten kann.

Update 8.5.09: Jens Osthues hat in seinem Blog Besser 2.0 auch etwas zu seiner Session:  Mobile Web und Enterprise 2.0 geschrieben

Thema: Allgemein | 4 Kommentare